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Jil Sander. Präsens-Ausstellung im Museum Angewandte Kunst.

06.12.2017

Als Jil Sander-Fans konnten wir von Excite Werbeagentur Frankfurt uns natürlich nicht die aktuelle Ausstellung „Jil Sander. Präsens“ im Museum Angewandte Kunst entgehen lassen.

Keine Frage – Jil Sander ist eine der bedeutendsten Modedesignerinnen ihrer Zeit. Ihr Anspruch ist und war es, mit ihrer Mode die Persönlichkeit und Stärken eines Menschen hervorzuheben und ihm Selbstbewusstsein zu geben. Ihr Stil ist zeitlos und elegant, sie arbeitet mit hochwertigen Materialien und ausgeklügelten Schnitten – ikonisch und skulptural. Dabei ist sich Jil Sander im Laufe der Jahre stets treu geblieben, mit ihrem hohen Anspruch an sich und alles, womit sie in Berührung kommt.

Jil Sanders zahlreiche Facetten.

Auf nahezu der kompletten Fläche des Museums mit ca. 3.000 Quadratmetern wird Jil Sanders Werk in all seinen Facetten präsentiert. Dabei harmoniert die klare Linienführung des von Architekt Richard Meier gebauten Museums perfekt mit dem cleanen, schnörkellosen Look Jil Sanders.

Thematisch ist die Ausstellung gegliedert in die Bereiche Laufsteg, Backstage, Atelier, Modekollektionen, Accessoires, Kosmetik, Modefotografie und Kampagnen, Mode und Kunst, Architektur und Gartenkunst. Dabei vermittelt sie einen guten Überblick über die Marke und das Design Jil Sanders, von der Entstehung eines Kleidungsstücks über erste Studien zu Form, Material und Farbe bis hin zur Präsentation des fertigen Produkts.

Alles ist Image – von Modedesign bis zu Werbekampagnen und Showrooms.

Einen großen Raum nehmen neben dem Modedesign auch die Werbekampagnen für die Marke Jil Sander ein, die von Topfotografen wie Peter Lindbergh in Szene gesetzt wurden. Auch hier zeigt sich Jil Sanders hoher, perfektionistischer Anspruch – „Alles ist Image“, hat sie einmal gesagt. Auf großflächigen Installationen, aber auch in gerahmten Motiven gibt es ein Wiedersehen mit Topmodels wie Linda Evangelista, Tatjana Patitz oder Amber Valetta, die den Anzeigenkampagnen Jil Sanders ihren unvergesslichen Look verliehen haben.

Natürlich wird neben den Kampagnen auch Jil Sanders Mode „in echt“ gezeigt. Allerdings sehr reduziert, die einzelnen Stücke bekommen Platz, um zu wirken. So sieht man Mäntel, Kostüme, Schuhe und Taschen, die in der Regel vor weißen Hintergründen, Spiegeln oder hinter Glas ausgestellt und perfekt inszeniert werden. Ergänzend betrachtet man auf Tableaus ihre Kollektionen und ist beeindruckt von deren Umfang. In einem weiteren Bereich findet man begleitend dazu auch Architekturstudien und Impressionen der Jil Sander Showrooms, die schlicht und perfekt durchdesignt sind und den passenden Rahmen für ihre Produkte schaffen.

Parfums, Kosmetik und mehr.

Auf einer eigenen Fläche werden schließlich die Kosmetik- und Parfumlinien Jil Sanders präsentiert, die mit ihrem klaren, edlen Design ebenso legendär und stilprägend wie ihre Mode sind. Die überdimensionalen Flakons sehen aus wie Skulpturen und vermitteln die typische Jil Sander Ästhetik.

Einen ganz besonderen Einblick bekommt man darüber hinaus in einen weniger bekannten Themenbereich – nämlich die Gartengestaltung von Jil Sander, die von einem englischen und japanischen Garten inspiriert ist. Ein Video mit eindrucksvollen Kamerafahrten und einer speziellen Akustik vermittelt dem Betrachter den Eindruck, er befinde sich statt im Museum an einem Rückzugsort mitten in der Natur.

Nach dieser beeindruckenden Werkschau verlassen wir etwa 2 Stunden später das Museum und diese tolle Hommage an Jil Sander. Prädikat: absolut empfehlenswert. Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Mai 2018 zu sehen. Tickets gibt es hier: www.museumangewandtekunst.de

Kreativität – Warum Scheitern dazu gehört

22.11.2017

Gehört Scheitern zum Kreativprozess hinzu?

In der Werbung wird häufig der Begriff „Kreativität“ verwendet. Doch worum handelt es sich dabei genau? Wie entsteht sie? Und warum soll Scheitern im Kreativprozess gut sein? Wir von der Excite Werbeagentur Frankfurt sind diesen Fragen auf den Grund gegangen und untersuchen das Phänomen etwas genauer.

Ohne Qual kein optimales Ergebnis

Wer mit Kreativprozessen vertraut ist, kennt das: die sogenannte Illumination. Das ist der Moment, in dem ein Einzelner oder ein Team DIE zündende Idee hat. Diese entsteht aber keineswegs aus dem Nichts, sondern ist meist das Ergebnis aus harter Arbeit, Erfahrung, Motivation und Kompetenz. Und die Grundvoraussetzung dafür ist, dass man bereit ist, die Komfortzone des Bekannten zu verlassen und in Grenzbereiche vorzustoßen.

Dazu gehört auch, sich zu quälen oder sogar im Laufe des kreativen Prozesses zu verzweifeln. Denn nur dadurch entstehen Spannungen, durch deren Überwindung man zu einem Perspektivwechsel gelangt. Und letztlich vom Bekannten zum Unbekannten, was das Kreativitätspotential immens steigert.

Raus aus der Komfortzone

Manchmal ist ein Team auch zu schnell mit den ersten entwickelten Ideen zufrieden. Dann gilt es, das Team nicht zu stoppen, sondern es aus seiner Komfortzone herauszulocken. Das gelingt beispielsweise durch das Anwenden einer neuen Kreativitätstechnik, durch einen Wechsel des Raums, durch einen Wechsel in der Zusammensetzung des Teams. Oder einfach durch körperliche Aktivität, die die Starre durchbricht.

Woran erkennt man DIE zündende Idee?

Zündende Ideen haben eine unglaubliche Wirkung auf alle Beteiligten, man fühlt ein körperliches Kribbeln, Gänsehaut am ganzen Arm, ein regelrechtes Glückskino im Kopf. Wenn diese Idee dann noch der kritischen Betrachtung standhalten kann, dann kann man sicher sein, eine wirklich großartige Idee entwickelt zu haben. Denn nicht jede anfangs geglaubte gute Idee ist tatsächlich auch die Basis für eine Innovation oder einen Erfolg.

Offene Fehlerkultur gehört zum Kreativprozess

In Deutschland ist die Angst vor dem Versagen weit verbreitet, im Gegensatz zu Amerika. Allerdings ist ein offener Umgang mit Fehlern auch Voraussetzung für erfolgreiche Kreativprozesse. Denn nur Unternehmen, die bereit sind ins Unbekannte vorzustoßen, Fehler zu machen und zuzulassen, fördern auch die Kreativität ihrer Mitarbeiter.

Die richtige Dosis an Kritik

Konstruktive Kritik ist essentiell. Aber wie so oft im Leben, ist auch bei Kritik an der kreativen Arbeit die richtige Mischung entscheidend. Wichtig ist vor allem, dass Ideenentwicklung und Ideenbewertung abwechselnd stattfinden und nicht zeitgleich. Die kritische Bewertung der Ideen darf keinesfalls unterschätzt werden: es muss hinterfragt werden, was die Idee auszeichnet und was eben nicht. Das ist entscheidend für das Vorankommen.

Und letzten Endes ist die Aussage, dass zu kreativem Arbeiten „Blut, Schweiß und Tränen“ gehören, zwar etwas überspitzt, trifft aber im Kern trotzdem das, was den Kreativprozess ausmacht und vor jeder großartigen Idee steht.

Siri, Alexa & Co.

18.10.2017

Digitale Sprachassistenten: Fluch oder Segen?

Digitale Sprachassistenten haben sich vor ein paar Jahren unbemerkt auf unsere Smartphones geschlichen und gewinnen nun Stück für Stück unsere persönlichen Daten. Seit gut einem Jahr gehört Alexa von Amazon bei vielen Deutschen schon zur Familie und ein Leben ohne Apples Siri ist undenkbar. Wir von der Excite Werbeagentur Frankfurt wollten einmal genau wissen, was das Faszinierende an Sprachassistenten ist und worauf wir trotz des Komforts bei der Nutzung achten sollten.

Wie funktionieren Sprachassistenten?

Um alle Funktionen der Sprachassistenten ausgiebig nutzen zu können, geben wir ganz selbstverständlich unser WLAN-Passwort preis, vernetzen sie mit unseren Systemen für „Smart Home“ und überlassen den weiblichen Stimmen unsere Kurznachrichten, Kontakte, Kalender, Einkauflisten etc. Einmal im Netzwerk angekommen, lauschen die Assistenten auf unseren Befehl: sagen wir dann z.B. „Alexa” oder „Siri“, aktiviert sich der Assistent und führt auf unser Kommando Aktionen aus. Wir füttern die hilfreichen Geräte gerne mit unserer Stimme, unseren persönlichen Vorlieben, Terminen und Daten.

Handelt es sich um Künstliche Intelligenz?

Bei den bisher verfügbaren Sprachassistenten kann man nicht von „Künstlicher Intelligenz“ sprechen, es handelt sich noch immer um Maschinen. Das wird deutlich, wenn man beispielsweise keine konkreten Befehle gibt, sondern Smalltalk betreiben möchte oder diffizile Fragen stellt. Aber auch hier sei gesagt, dass all unsere Anfragen, Gesprächsversuche und Wissensfragen auf Servern gespeichert werden – nur um die Funktionen zu verbessern, versteht sich. Ob tatsächlich nur aus diesem Grund? Diese Frage sollte sich am besten jeder selbst beantworten.

Warum geben wir so viel Persönliches preis?

Wir Menschen neigen dazu, auch Maschinen zu vermenschlichen. Nicht umsonst haben beispielsweise Autos häufig Namen, sie werden nicht nur Teil unseres Alltags, wir bauen auch eine Art emotionale Bindung auf und integrieren sie in unser Leben. Und einem Familienmitglied vertraut man nun eben einiges an, vor allem dann, wenn es einen rund um die Uhr begleitet. Wenn es dann noch Namen wie Siri oder Alexa trägt, fällt das naturgemäß noch leichter. Die Sprachassistenten in Deutschland sind nicht zufällig weiblich. Nein, weibliche Stimmen haben eine höhere allgemeine Akzeptanz und sind vertrauensvoller.

Datenschutz und Sicherheit

Trotz oder gerade wegen unserem tiefen Vertrauen gegenüber diesen Sprachassistenten, muss uns bewusst sein, dass die bei der Nutzung der Assistenten gespeicherten Daten immer mit Daten aus anderen Online-Diensten zusammengeführt werden können, um detaillierte Nutzerprofile für Marketing und Marktforschung zu erstellen. Und Nutzer müssen darauf vertrauen, dass Hersteller die Geräte anständig gegen Hacker absichern. Eine Garantie, dass niemand das Gerät zum Abhören nutzt, gibt es allerdings nicht.

Die Polaroid-Kamera ist zurück

18.10.2017

Polaroid-Kameras in den 70ern

Polaroids waren ebenso angesagt wie beliebt bei Künstlern, Architekten, aber auch auf Hochzeiten und Partys. Denn sie sind die einzigen Fotoapparate mit einem Minilabor im Gehäuse. Nach dem Auslösen konnte man das Fotopapier mit dem typischen weißen Rand direkt aus dem Fach unten ziehen und zuschauen, wie das Bild sich allmählich entwickelte. Dann war der Abzug fertig – ein toller Schnappschuss oder ein Dokument eines Ereignisses.

Die Digitalfotografie verdrängt die Polaroids

Mit dem Einzug der Digitalfotografie ist dieser Effekt des schnellen Bildes längst an der Tagesordnung. Durch die Allgegenwärtigkeit von Smartphones, mit denen jeder Moment festgehalten und sichtbar gemacht werden kann, war die alte Technik überholt und die Polaroid-Kameras verschwanden von der Bildfläche.

Doch die Freunde der Retrotechnik und künstlerische Fotografen wollen sich damit nicht abfinden. Berühmteste Verfechterin war Lady Gaga, die vor etlichen Jahren Polaroids schoss und sie damit zumindest in einer kleinen Fangemeinde wieder aufleben ließ.

Das Revival der Polaroid-Kameras

Nun kehrt die Kultmarke wieder zurück und wir von Excite Werbeagentur Frankfurt freuen uns darüber: Die Berliner Firma Impossible stellte im September in New York unter dem Namen Polaroid Originals das neue Modell „OneStep2“ vor. In Europa liegt der Preis der im November auf den Markt kommenden Kamera bei 119 €. Name und Optik des Modells knüpfen an den Klassiker aus den 70er Jahren an. Die Kamera wird in den Niederlanden produziert und ein wichtiger Absatzmarkt sollen die USA sein.

Bereits 2008 begann diese Wiedergeburt der Sofortbildkameras mit dem Kauf einer der letzten Polaroid-Produktionsstätten in Enschede, in der die Filme produziert wurden. Damals lagen allerdings keine Rezepturen vor und die Maschinen waren weitgehend abgebaut. So bedurfte es der Hilfe von Chemikern und Ingenieuren, um wieder Sofortbildfilme im Originalformat anbieten zu können. Die neuen Filme sollen nun besser sein als die alten und 8 Bilder sollen 16 € kosten.

Derzeit der größte Produzent von Sofortbildkameras ist Fuji, die 6,5 Millionen Kameras absetzen mit der Ins-tax-Serie, die aus 8 Ausführungen und verschiedenen Bildformaten besteht.

Von der Erfindung der Sofortbildkamera bis heute

Der erste Sofortfilm wurde 1947 in New York präsentiert von seinem Erfinder Edwin Land. Das Neue bestand in der integrierten Sofortbildentwicklung. Direkt nach der Aufnahme und der Belichtung gibt die Kamera das Bild aus. Dabei wird mittels Druck von 2 Walzen die Entwicklerpaste gleichmäßig zwischen der Ober- und Unterseite des Papiers verteilt. Die Schichten mussten damals noch von Hand getrennt werden. Das Verfahren setzte sich durch und der Firmenname Polaroid wurde zum Synonym der Kategorie Sofortbildfotografie.

1972 wurde dann der Integralfilm eingeführt, bei dem ein transparentes Positiv den Entwicklungsvorgang sichtbar macht, wodurch die Trennung von Positiv und Negativ entfiel.

Neues Modell im geliebten „alten Look“

Heute erwartet uns mit der OneStep 2 von Polaroid Originals ein neues Modell mit verbessertem Film. Aber die Freude am unmittelbaren Festhalten der besonderen Momente ist immer noch die gleiche und passt perfekt zur aktuellen Retro-Welle. Für alle Liebhaber von Fotografie und Retro sicher ein Must-Have und vielleicht auch das perfekte Weihnachtsgeschenk.

Künstliche Intelligenz

04.10.2017

Künstliche Intelligenz – Kumpel oder Konkurrent?

Künstliche Intelligenz hat uns zunächst ganz harmlos begeistert, als Gegner von Spielen, insbesondere bei Dame oder Schach. Der Sieg einer Google-Software über den Weltmeister im Brettspiel „Go“ zeigt, dass sie allmählich zur ernsten Konkurrenz werden kann. Roboter und intelligente Software übernehmen in immer mehr Industriezweigen Aufgaben der Menschen. Bald auch die Weltherrschaft? Wir von Excite Werbeagentur Frankfurt haben das Thema einmal genauer unter die Lupe genommen.

Wandel im Handel

Vor allem der Einzelhandel wird derzeit durch Künstliche Intelligenz massiv revolutioniert, allein schon dank der Datenschätze, über die dieser Industriezweig verfügt. Die Metro-Gruppe verarbeitet täglich Informationen von mehr als 21 Millionen Kunden. Als Quellen dienen beispielsweise Kassenbelege oder Loyalty-Programme wie Payback. Datenbasierte Algorithmen entscheiden, wie viele Äpfel an welchen Wochentagen geordert werden müssen, welches Kleid als Sonderangebot in die Werbung kommt und welcher Kunde einen Gutschein erhält. Kognitive Technologien funktionieren auf dieser Ebene exakter und effizienter als der Mensch und bieten damit enormes Einspar-Potenzial.

Jobkiller Künstliche Intelligenz?

Anders als in den USA ist in Deutschland der Einsatz von Robotern noch kein Jobvernichter. Bisher wird Künstliche Intelligenz nur in Teilbereichen eingesetzt, wie zum Beispiel in der Medizin, wo Roboter bestimmte Operationsabschnitte durchführen. In Produktionsstraßen der Automobilindustrie oder bei gesundheitsschädlichen, unfallträchtigen Aufgaben kommt der Roboter ebenfalls oft zum Zug. Was sich auf die Löhne der Facharbeiter auswirkt.

Irrungen und Wirrungen

Kritiker befürchten eine Übernahme von ganzen Lebensbereichen, doch davon ist KI noch weit entfernt. Beim Versuch, den komplexen menschlichen Geist künstlich nachzubauen, ist die Wissenschaft bisher gescheitert. Und vielversprechende Technologien wie zum Beispiel das Autonome Fahren sind noch zu störanfällig, um auf die Straße gelassen zu werden. Eine Gruppe von Forschern führte kürzlich Fahrzeuge in die Irre, indem sie Verkehrsschilder in nur wenig sichtbarer Weise veränderten. Das Ergebnis: Die Systeme der Autos interpretierten z.B. ein Stoppschild als ein Verkehrszeichen zur Geschwindigkeitsbeschränkung. Zur Übernahme der Weltherrschaft durch die KI ist es also noch ein langer Weg.

Kreatives Nichtstun beflügelt.

20.09.2017

Chill mal – oder wie Nichtstun unsere Kreativität beflügelt.

Im Business dreht sich alles um Deadlines, auch wir von der Excite Werbeagentur Frankfurt können ein Lied davon singen. Effizienz und Produktivität sind angesagt. Aber neuere Forschungen zeigen, dass Phasen des Nichtstuns die Kreativität ganz besonders beflügeln können. Dabei ist Prokrastination, sogenannte „Aufschieberitis“, so alt wie die Menschheit. Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, der Architekt Frank Lloyd Wright oder der Autor Douglas Adams werden als „chronische Prokrastinatoren“ bezeichnet. Leonardo Da Vinci, der geniale Schöpfer der „Mona Lisa“, musste zur Arbeit regelrecht gezwungen werden. Er galt als Tagträumer, der sich leicht ablenken ließ und nichts rechtzeitig fertigbekam. Sein berühmtes Gemälde „Das Abendmahl“ stellte er der Überlieferung nach 15 Jahre nach der Deadline fertig, als sein Mäzen drohte, ihm den Geldhahn zuzudrehen.

Prokrastinieren als neue Inspirationsquelle?

Chronisches Aufschieben ist jedoch nicht ausschließlich positiv, sondern kann zu ernsthaften Lebensproblemen führen. Laut Forscherin Julia Haferkamp ist Prokrastination eine Störung der Selbstregulation. Die Betroffenen bleiben hinter ihren möglichen Leistungen zurück und leiden unter erheblichen psychischen und physischen Belastungen. Menschen mit effizienter Lebensplanung haben eine bessere Lebensqualität.

Auf die richtige Dosis kommt es an.

Wie bei allem im Leben kommt es auf die Dosis an. Dauerstress wirkt hemmend für die Inspiration. Harmloses Aufschieben und Herumtrödeln dagegen kann den Denkprozess nachweislich stimulieren. Was dabei im Gehirn passiert, nennen Psychologen „Random Episodic Silent Thinking“ (REST). Man assoziiert, schweift ab, kommt auf neue Ideen und zwar abseits vom Schreibtisch. Kathrin Passig und Sascha Lobo feiern mit ihrem Buch „Lifestyle of Bad Organisation“ die Aufschieberitis. Allerdings entsteht kein Buch ohne harte Schreibtischarbeit und die Einhaltung von Terminen. Es läuft also auf die einfache Formel hinaus: Kreativität ist Denken plus Arbeit.

Influencer-Marketing: Kehrtwende durch Präzedenzfall Rossmann?

08.09.2017

Influencer-Marketing ist wichtiger Bestandteil einer gelungenen Online-Kampagne. Wir von der Excite Werbeagentur Frankfurt berichteten im Blizzlicht 2/2017 darüber, wie Unternehmen einflussreiche Blogger und Youtuber als Markenbotschafter nutzen, und welche Risiken damit einhergehen. Influencer-Marketing ist vor allem risikobehaftet für Unternehmen, weil sie für Regelverstöße der Blogger haften.

Unternehmen in der Verantwortung.

Das zeigt das aktuelle Urteil des Oberlandesgerichtes Celle, was möglicherweise eine Kehrtwende im Influencer-Marketing bedeutet. Das Gericht verurteilte die Drogeriemarktkette Rossmann wegen Schleichwerbung. Ein 20jähriger Instagrammer mit rund 1,3 Millionen Abonnenten hatte Produkte der Rossmann-Kette beworben, ohne diese ausreichend als gesponsorten Post zu kennzeichnen. Im Wiederholungsfall droht der Drogeriemarktkette eine Geldstrafe von 250.000 Euro. Den Stein ins Rollen gebracht hat der Verband Sozialer Wettbewerb, der die Drogeriekette verklagt hatte. Der Verband hat bereits mehrmals Influencer wegen Schleichwerbung abgemahnt. Das Urteil zeigt nun, dass letztlich die Unternehmen zur Verantwortung gezogen werden.

Stärkere Reglementierungen ist geplant.

Influencer stehen mehr und mehr in der Kritik. Nicht nur, weil ihr Verhalten in Sachen Schleichwerbung nur schwer zu kontrollieren ist. Auch kann sich schnell die Stimmung gegen sie richten. Wie etwa im Fall der Bloggerin Bibi, die sich üble Schelte bei ihren Fans einholte, nachdem sie einen eigenen Song herausbrachte. Oder wenn öffentlich wird, dass Top-Influencer massenhaft Likes und Tweets faken, um sich kostenlose Dienstleistungen von Auftraggebern zu ergattern. In Sachen Schleichwerbung hat das Urteil gegen Rossmann einen ersten Ruck in der Branche bewirkt. Auch Instagram möchte gegen Schleichwerbung vorgehen. Die Facebook-Tochter hatte bereits im Juni ein Kennzeichnungsmodell für Werbung angekündigt, das aktuell im Rahmen eines Pilotprojekts gestestet wird.

Forderung nach klaren Strukturen.

Sowohl Werbetreibende als auch die Plattformbetreiber selbst wollen schnellstmöglich klare Regelungen und Standards zur Kennzeichnung der entsprechenden Posts, um weitere solcher Fälle zu vermeiden.

Das Hashtag wird zehn.

23.08.2017

Wie ein einfaches Zeichen die digitale Welt eroberte.

Jeder kennt es, fast jeder nutzt es: das Rautezeichen in Kombination mit mindestens einem Wort. Doch wie genau kam dieses einfache Zeichen zu seiner so großen und bedeutenden Rolle? Anlässlich des 10. Geburtstags haben wir von der Excite Werbeagentur Frankfurt, uns für euch schlau gemacht und klären auf.

Wer kam auf die Idee und was war der Grund?

Heute vor 10 Jahren hat der amerikanische Internetguru Chris Messina auf Twitter den Vorschlag gemacht, das Rautezeichen zu verwenden, um Themen und Nachrichten einer bestimmten Thematik zu bündeln. Das Zeichen wird vor ein Wort gestellt und markiert es somit als Schlagwort, das sogenannte Hashtag ist entstanden.

Wie wurde das Hashtag so bekannt?

Anfangs war die Community der Nutzer recht überschaubar, aber mit steigendem Bekanntheitsgrad dieser Markierungsmöglichkeit führte Twitter im Jahr 2009 dann schließlich die Suchfunktion anhand von Hashtags offiziell ein. Auf allen bekannten Social-Media-Plattformen sind die Verwendung von Hashtags und die Suchfunktion nach diesen mittlerweile fest etabliert. 2011 folgte Google + dem Vorschlag von Messina. Instagram, Pinterest, Facebook und Co. zogen nach.

Wir finden, für ein einst unbedeutendes Zeichen eine wahre Erfolgsgeschichte.

#happybirthdayhashtag

Responsive Design. Notwendig oder nice to have?

21.07.2017

Dieser Frage ist das Team der Excite Werbeagentur Frankfurt auf den Grund gegangen.

Die Nutzerzahlen von mobilen Endgeräten steigen kontinuierlich. Preisvergleiche, Informationsrecherchen und Käufe finden zunehmend online und auf mobilen Endgeräten statt. Responsive Webdesign spielt die jeweils optimale Version der Webseite aus, so dass die Nutzung auf Smartphone, Tablet oder Laptop ganz bequem ist.

Die Nutzerfreundlichkeit ist entscheidend.

Die Website ist und bleibt das Aushängeschild für Ihr Unternehmen. Gibt es zu viele Barrieren, klickt der Nutzer schnell weiter - die Konkurrenz freut sich. Responsive Webdesgin ist also nicht nur gelebter Kundenservice, der dem Nutzer Wohlfühl-Surfen bietet, sondern entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Usability als Ranking-Kriterium.

Benutzerfreundlichkeit und sinnvoller Content sind Key-Elemente einer guten Webseite. Das hat auch die Suchmaschine Google verstanden und die mobile Kompatibilität von Websites als Rankingfaktor gelistet. Das bedeutet, Responsive Design ist ein fester Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Webauftritte, die den Nutzer durch schlechte Darstellungen „abschrecken“, werden negativ bewertet. Damit ist Responsive Design viel mehr als „Nice to have“, nämlich dringende Notwendigkeit.

Werfen Sie einen Blick auf Ihre Webseite.

Erfüllt Ihr Internetauftritt diese Kriterien? Wenn nicht, wird es Zeit für einen Relaunch. Wir raten dringend davon ab, in stetige Anpassungen und Umstrukturierung der alten Website zu investieren. Denn der personelle und der finanzielle Aufwand übersteigen schnell den eines grundlegenden, effizienten Relaunchs. Setzen Sie – wie beim Hausbau - auf einen Neuanfang mit zukunftsfähigem Fundament. Ihr Unternehmen ist es wert. Gerne beraten wir Sie dazu ausführlich.

Sketchnoting: Lasst Bilder sprechen.

29.06.2017

Langsam aber bestimmt etabliert sich in deutschen Unternehmen und Haushalten eine neue Form der Mitschrift: Sketchnoting. Anders als herkömmliche Notizen sind Sketchnotes eine Kombination aus Text, Bild und Strukturen.

Obwohl – so neu ist diese Idee eigentlich gar nicht. Im Prinzip stellen schon die urzeitlichen Höhlenmalereien eine frühe Form des Sketchnotings dar. Spätestens mit der Entwicklung der IT-Branche und der Gestaltung von Interfaces ist der Bekanntheitsgrad des „Sketchings“ enorm gestiegen. Und jeder von uns hat mit Sicherheit schon einmal die Seiten seines Notizbuches mit kleinen Kritzeleien angereichert.

Der Vorteil der visuellen Notizen liegt auf der Hand: Der Mensch ist ein Augentier. Bilder werden weitaus schneller erfasst als Worte und emotional verknüpft. Kombiniert man Text und Bild, helfen Sketchnotes dabei, Inhalte und Zusammenhänge besser zu verstehen. Sie werden merkfähiger. Gleichzeitig führt die reduzierte Darstellung dazu, sich auf das Wesentliche der Information zu konzentrieren. Das geht mitunter schneller, als alles mühsam Wort für Wort mitzuschreiben und häufig kann man genauer ausdrücken, was man meint, wenn man es einfach aufzeichnet.

Die Hamburger Illustratorin Anna Lena Schiller ermutigt in Workshops Privatleute sowie Geschäftskunden, visuell zu denken und zu arbeiten, sogar große Unternehmen buchen sie für Lehrveranstaltungen. Zum Trendthema Sketchnoting findet man immer mehr Ratgeber und Tutorials. Bestimmte Voraussetzungen oder gar Zeichentalent braucht es hierzu eigentlich nicht. Alles was man benötigt ist ein Stift und ein leeres Blatt Papier.

Sketchnotes erheben nicht den Anspruch Kunst zu sein. Es muss nicht schön sein. Sketchnoterin Tanja Cappell alias Frau Hölle rät: „Beschränke Dich auf so wenig Linien wie möglich. Wenn man erkennen kann, dass es ein Fahrrad ist, bist Du schon fertig. Es geht ja nicht (…) um Details oder Verzierungen, sondern darum, Dinge schnell und einfach darzustellen.“

Also: Stifte raus und fleißig zeichnen. Und keine Angst vorm leeren Blatt Papier. Mehr zu diesem Thema findet man unter anderem auf www.frauhoelle.com oder unter sketchnoting.net.

Cliffhanger im Kletterwald

19.06.2017

Nur die Harten kommen in den Garten. Oder so ähnlich. Aber manchmal muss man sich eben seinen Ängsten stellen. In diesem besonderen Fall: Höhenangst. Ein Kletterwald scheint da die ideale Location zu sein. Man ist an der frischen Luft, in noch zu verkraftender Höhe über dem Boden.

Seilgärten, wie man die Kletterparcours auch nennt, gibt es mittlerweile an immer mehr Standorten in Deutschland. Das Prinzip ist überall das Gleiche. Mehrere Masten oder Bäumen werden durch verschiedene Elemente wie Seilbrücken, Balancierbalken oder Kletternetze miteinander verbunden. In mehreren Schwierigkeitsstufen kann man nun die verschiedenen Parcours durch klettern, balancieren, schwingen oder auch mit Seilbahnen überwinden. Der Schwierigkeitsgrad richtet sich zum einen nach der Herausforderung beim Überwinden der Abgründe und zum anderen natürlich nach der Höhe. Dabei tragen die verschiedenen Parcours bezeichnende Namen wie Watzmann, Matterhorn, Zugspitze oder Everest.

Zugegeben: vom Boden aus gesehen erscheinen drei Meter nicht sonderlich eindrucksvoll. Steht man aber erst einmal oben, blicken vor allem Menschen mit Höhenangst in einen gähnenden Abgrund. Und hier beginnt die Herausforderung. Schafft man es seinen inneren Schweinehund zu überwinden und seine Komfortzone zu verlassen? Denn das Gefühl, den ersten Parcours gemeistert zu haben ist ein gutes. Vor allem motiviert es, die nächste Schwierigkeitsstufe anzugehen. Man wächst mit seinen Aufgaben. Und schnell werden aus drei Metern sechs Meter. Das Selbstvertrauen steigt. Und das, obwohl eine Horde Achtjähriger total ungezwungen etliche Meter über einen die Baumwipfel unsicher macht.

Der Nutzen von Klettergärten geht weit über das pure Abenteuererlebnis hinaus. Den herkömmlichen Einrichtungen liegt eine erlebnispädagogische Konzeption zugrunde. Kommunikationsfähigkeit und Sozialverhalten werden gefördert. Viele Seilgärten bieten daher auch Partnerparcours sowie Teamevents an. Auch besteht die Möglichkeit zur geführten Klettertour mit einem Personal Trainer, welcher einem mit Rat und Tat und natürlich ermutigend zur Seite steht.

Also: runter von der Couch und rein in den Wald! Vielleicht ist der Besuch eines Kletterwaldes ja auch was für die nächste Unternehmensfeier? Es muss ja nicht gleich der Mount Everest sein. Man kann auch stolz auf sich sein, wenn man das Miniheldenland gemeistert hat. :-)

Content-Strategien im STERN Content Camp

02.06.2017

Nichts interessiert die Menschen mehr als die Menschen.

Beim Stern Content Camp 2017 im Robinson Club Fleesensee versammelten sich Chefredakteure der STERN-Familie, Marketingleiter renommierter Unternehmen, Mediaplaner und Werbeagenturen, um das Buzz-Thema Content-Strategie während eines dreitägigen Seminars zu diskutieren. Excite Werbeagentur folgte der Einladung vom Gastgeber Gruner + Jahr und Anja Dreßler, Director Brand Solutions. Vielen Dank an dieser Stelle.

Während des Strategie-Seminars erhielten wir einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Content-Entstehung bei Stern, Neon und vor allem deren Online-Redaktionen.

In einem abwechslungsreichen Programm mit spannenden Workshops und lebhaften Diskussionen wurden aus Content-Visionen und Content-Strategien viel Wissen und Inspirationen geteilt. Die Content-Entstehung hat die gesamte Medien- und Marketingwelt verändert und stellt neue Anforderungen an Journalisten, Vermarkter, Agenturen und Werbetreibende.

Doch fragen wir uns, was bringt Content Management und Content Marketing tatsächlich? Wie verbreiten wir guten Content erfolgreich und wie messen wir den Erfolg schließlich? Ist Content Marketing gleich Werbung? Wann wird Content zum viralen Erfolg? Kann Content Commerce bewirken? Und wie viel Content verträgt der Mensch eigentlich? Fragen über Fragen.

Diese und noch viele andere Fragen haben wir mit Christian Krug (Chefredakteur Stern), Ruth Fend (Chefredakteurin NEON, NIDO), Laura-Lena Förster (Leiterin stern.de Newsdesk), Hans-Peter Junker (Chefredakteur VIEW) und anderen erfahrenen Referenten genauer beleuchtet. Es wurde kontrovers gestritten, aber auch oft geschmunzelt. Die Leidenschaft zum Thema Content-Strategie war auf alle Fälle Trumpf.

Unser Fazit nach 3 Tagen: Für den sicheren und erfolgreichen Umgang mit digitalen Newsmedien bedarf es einer guten Content-Strategie und durchdachtem Content-Management. In der digitalen Welt müssen wir uns zwar immer wieder neuen Herausforderungen stellen, aber all diese sind strategisch lösbar. Fokussieren Sie sich immer auf ihre Zielgruppen, Audits, Bewertungen von KPI‘s und vor allem die Effizienz der Kommunikation.

Was es in diesem Kontext mit dem Schulz-Effekt auf sich hat und was das 7-Stufen-Programm einer erfolgreichen Content-Strategie genau beinhaltet, darüber können wir uns gerne gemeinsam unterhalten.

Um es mit Henri Nannen zu sagen: „Nichts ist spannender als die Wirklichkeit, man muss sie nur entdecken wollen.“

Image-Kampagne „Cuba de mi vida“.

20.04.2017

Als wäre es erst gestern gewesen. Auf Einladung des kubanischen Tourismus-Ministers Manuel Marrero Cruz und des Staatspräsidenten Raúl Castro begaben wir uns auf den Weg nach Havanna, um dort unsere Image-Kampagne zu präsentieren, die das Land als touristisches Reiseziel in aller Welt noch begehrlicher machen will.

Auf unserer Reise nach Kuba wurden wir fürstlich umsorgt und vor Ort wie Staatsgäste empfangen. Am 2. Tag präsentierten wir, die Excite Werbeagentur aus Frankfurt, in Kuba. Unsere große Stunde – vor fast 40 wichtigen Leuten. Und statt englisch wurde spanisch parliert. Also präsentierten wir unsere Image-Kampagne „Cuba de mi vida“ in astreinem Spanisch.

Danach waren wir weitere Tage als Staatsgäste im Hotel Nacional de Cuba beherbergt und erlebten Dinge, die unglaublich waren. Am Freitagabend beispielsweise war plötzlich Unruhe im Hotel und eine Menge bekannter Musiker, wie Shakira, Juanes u.a. bevölkerten die große Eingangshalle. Warum? Am nächsten Tag fand auf der Plaza de la Revolución das erste Freiheitskonzert für Südamerika statt.

Wir hatten auf Kuba eine lässige und beeindruckende Zeit. Am Flughafen wurden wir kurz vor Heimflug noch intensiv gefilzt, weil der Zollbeamte glaubte, dass wir Kunst außer Landes schaffen wollten – aber Irrtum, das waren nur unsere heiligen Pappen mit der Image-Kampagne. Ihr seht, auch kubanische Zöllner haben Geschmack und so mussten wir dem Flughafendirektor die Kampagne vorstellen, bevor er uns dann zur bereits wartenden Condor Maschine begleitete.

Bilder und Kurzvideos von den Menschen und dem morbiden Havanna mit seinem Malecón machen auch im Nachhinein immer wieder Lust, das wunderschöne Land bald wieder zu besuchen. Bevor der Charme von „Cuba de mi vida“ wegen der zu erwartenden amerikanischen Touristenströme nicht mehr so authentisch ist.

Kein Vertrauen in die Medien.

31.03.2017

Stimmt das? Dieser Behauptung wurde beim vergangenen Medienmittwoch nachgegangen, der im Rahmen des 10. Lichter Filmfests Frankfurt im Mousonturm stattfand. In Zeiten von Fake News konnte das Thema nicht aktueller sein. Wobei es zu Beginn zu klären galt: Was bedeutet überhaupt „Vertrauen“ und wer sind eigentlich DIE Medien? Letztere lassen sich nämlich nicht alle über einen Kamm scheren. Während bei Umfragen das Vertrauen in die Medien nachlässt, ist es z. B. in die „Tagesthemen“ weiterhin sehr hoch. Ein Widerspruch? Nicht unbedingt, denn es gibt nach wie vor einzelne Zeitungen und Sendungen, auf die wir uns verlassen. Doch vor allem die neuen Medien machen es uns immer schwerer, richtige von falschen Meldungen zu unterscheiden. Der Marktplatz von einst heißt heute Facebook. Ein zum Spaß entwickeltes Netzwerk, dem nun klar werden muss, welch große Rolle es für die Meinungsbildung spielt. Immer zielgerichteter werden uns die Informationen präsentiert und wir laufen Gefahr, einen Tunnelblick zu bekommen. Umso wichtiger ist es, die Medienkompetenz früh zu fördern und weiterhin Dinge zu hinterfragen.

Das Filmfest selbst beschäftigt sich dieses Jahr mit dem Thema „Wahrheit“. Noch bis zum 02. 04. kann man interessante Kurzfilme anschauen, spannende Vorträge besuchen oder in die Welt der Virtual Reality eintauchen.

Einen Überblick über das breitgefächerte Programm findet man hier: www.lichter-filmfest.de

Tipp zur Tiefenentspannung

20.03.2017

Auf Initiative von Alexander, der Freund eines Freundes, fuhren fünf Kerle – die sich mehr oder weniger kannten – nach Eckernförde, um unter Anleitung eines Skippers eine Woche lang gemeinsam auf der Ostsee zu segeln. Nach einer lustigen Autofahrt trafen wir in Eckernförde ein. Nachdem wir gemeinsam in einem bekannten Lebensmittel-Discounter für eine Groß-Kompanie eingekauft hatten, kamen wir zum Hafen und sahen sie zum ersten Mal – die AVALON, ein tolles Segelschiff. Freudig empfingen uns Eigner Wilhelm und Skipper Willi. Wir rauf, rein in die Kajüte und schon legte Willi ab. Raus auf die Ostsee. Die nächsten 7 Tage hatten wir Wind von still bis Stärke 7 und an Bord gab es immer was zu tun. Willi,der ozeanerfahrene Skipper und ehemalige Werbeagentur-Inhaber aus München hatte für jeden immer eine Aufgabe. Segel setzen, wenden, Segel einholen…. Schnell durften wir selber Kapitän spielen – natürlich immer unter den Argusaugen von Willi. Wir alle hatten viel Spaß an Bord und gaben ein richtig gutes Team ab.

Abends, hungrig wie die Wölfe von der frischen Seeluft und der Plackerei, legten wir in den Häfen von Flensburg, Kappeln (toller Ort), Sonderburg (Sommerresidenz der dänischen Königshauses) oder Dyvig an und es ging erstmal zur Rekonvaleszenz in das nächstgelegene Gasthaus. Dank Willi, der bekannt ist wie ein bunter Hund, genossen wir stets Sonderbehandlung. Die Fleischportionen waren Berge so hoch wie die Dünen auf Sylt und der Boden der Malteser-Gläser wurde niemals gesichtet. Herrlich, wie einfach das Leben sein kann.

Aber das Beste an dem ganzen Segeltörn: schon am ersten Nachmittag war ich ganz weg von meinem Alltag, kaum zu glauben. Das weite Meer und Entspannung pur. Wilhelm, grüß mir die AVALON. Wir kommen wieder.

Shortlist-Platzierung beim CREA Credential Award 2016 für Excite

07.03.2017

Wir sind sehr stolz, es beim diesjährigen #CREA Award 2016 mit unserer Einreichung „Kommando Sparschwein“ auf die Shortlist geschafft zu haben. Die Nominierung brachte uns dann auch in den Genuss eines ganz besonderen Abends. Denn zur feierlichen Preisverleihung der CREA Awards am 23.02.2017 wurden nur Jurymitglieder und die Shortlist-Agenturen nach Hamburg eingeladen. Es war ein toller Abend im exklusiven Ambiente der Hansalounge mit Live-Musik von Kat Wulff, die auch charmant durch den Abend führte. Unser Dank geht an die Veranstalter Cherrypicker – insbesondere an Frau Flatau – die alles großartig organisiert haben. Wir feierten bis in die Morgenstunden, auch wenn es wir am Ende keinen Award mit nach Hause nehmen konnten. Für das Excite-Team ist die Nominierung und Shortlist-Platzierung auf alle Fälle eine große Ehre, da es sich beim CREA Credential Award um den bedeutendsten Award für die Eigendarstellung von Kommunikationsagenturen in Deutschland, Österreich und der Schweiz handelt. Und darauf kann man doch stolz sein und sich richtig schön freuen :-)

Fotos: Alexander Heil

Ein Musical mit britischem Humor: „Spamalot“

09.01.2017

Zum neuen Jahr ein Kulturtipp für Liebhaber des typischen britischem Humors: das Musical „Spamalot“ im English Theatre, frei nach Monthy Phyton's Kultfilm „Ritter der Kokosnuss“. Kurz zur Handlung: König Arthur macht sich im Jahre 932 auf die Suche nach dem Heiligen Gral. Er wird begleitet von seinem treuen Diener Patsy, der rhythmisch 2 Kokosnusshälften aneinander schlägt, um den Klang der nicht vorhandenen Pferdehufe zu simulieren. Bald rekrutieren sie weitere Ritter und gemeinsam besteht die schräge Truppe unglaubliche Abenteuer von Dunkelwald bis hin zum Killerhasen. Das ganze wird wieder furios gespielt und getanzt von einem 13-köpfigen Ensemble vor einem grandiosen Bühnenbild. „Spamalot“ läuft noch bis 19. Februar. Karten gibt’s hier: www.english-theatre.de/tickets.