Schon gehört?

Telling me, telling you. Schnell, aktuell und informativ.

Kundenbindung im Mittelstand? Ja, bitte!

27.04.2018

Lange haben wir nichts von uns hören lassen. Bitte entschuldigt! Aber natürlich waren wir nicht untätig. Wir haben uns unter anderem überlegt, welche Themen auf unserem Blog für euch weiterhin interessant sein könnten. Und daher hoffen wir nun, dass euch unsere aktuellste Ausarbeitung gefällt und ein paar Fragen zum Thema „Kundenbindung im Mittelstand“ beantwortet. Das Team der Excite Werbeagentur Frankfurt wünscht spannendes Lesevergnügen.

Kundenbindung, kann das weg oder braucht man das?

Kundenbindung, das Wort kennt (fast) jeder. Aber was genau verbirgt sich dahinter? Welche Werte muss eine Marke, ein Produkt oder ein Unternehmen heute positiv besetzen, um Kunden langfristig an sich zu binden? Und lohnt sich der Aufwand, der dahinter steht? Diesen Fragen gehen wir auf den Grund.

Mehrwert durch Storytelling

Gleich zu Beginn können wir sagen, dass Kundenbindung in der heutigen Zeit definitiv schwieriger geworden ist. Die Ursachen liegen nahe: das Internet ermöglicht einen schnellen Informationsaustausch, die Erwartungshaltungen und Ansprüche der Kunden sind gestiegen. Ergänzend dazu möchten Käufer eines Produkts zunehmend einen Mehrwert, sie möchten sich mit dem Produkt identifizieren können und sich emotional gut aufgehoben fühlen. Hier ist Storytelling gefragt.

Rendite treuer & loyaler Kunden

Trotz dieser, nennen wir es mal Herausforderungen, zahlt sich eine fundierte Kundenbindung aus. Hat man Kunden erst einmal überzeugt und geht nachhaltig auf ihre Bedürfnisse und Wünsche ein, macht sich das langfristig in den Umsatzahlen und auch in dem rückläufigen Aufwand für die Kundenbindung bemerkbar. Loyale, treue Kunden müssen werblich weniger bedient werden und bringen oftmals weitere Kunden mit. Sie tauschen ihre positiven Erfahrungen mit Freunden und Bekannten.

Chancen erkennen und nutzen

Insbesondere mittelständische Unternehmen sind aufgrund ihrer Struktur näher an ihren Kunden. Deren Stimmen und Feedback können und sollten erhört und bewusst wahrgenommen werden. So hat das Unternehmen quasi automatisch die Chance, zielgerichtet auf die Bedürfnisse, Sorgen und Wünsche der Zielgruppen einzugehen und so wiederum an sich zu binden. Darüber hinaus wirkt sich dieses Vorgehen auf die positive Entwicklung eines Unternehmens, einer Marke oder eines Produktes aus. Wertvolle Kundenstimmen sind nicht selten das Fundament für Optimierungsprozesse.

Unser Fazit

Kundenbindung ist mehr als nur eine kurzweilige Maßnahme und sollte immer einen großen Stellenwert haben. Also, lasst unsere Argumente wirken und fangt zeitnah an, eure Kunden nachhaltig durch Qualität, Kompetenz, Sympathie und Authentizität zu gewinnen.

Bei Fragen zum Thema Kundenbindung und bei Beratungsbedarf stehen wir gerne zur Verfügung. Greift einfach zum Hörer.

Die 5 aufregendsten Typotrends 2018.

16.02.2018

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und schon kann man die ersten Trends in Sachen Design ausmachen. Neben vielen grafischen Spielereien gibt es auch in Sachen Typografie Neues zu berichten. Wir von Excite Werbeagentur Frankfurt haben die 5 spannendsten Trends zusammengestellt.

1. Voll fett!

Schon im letzten Jahr ging der Trend zu immer größerer Schrift. Dieses Jahr legen wir noch eine Schippe drauf. Groß und Fett ist die Ansage. Klotzen nicht kleckern. Dabei sollte man aber die Funktionalität nicht aus den Augen verlieren und auf eine saubere aufgeräumte Anmutung achten. Die Balance zwischen Weißraum und aufmerksamkeitsstarker Botschaft ist hierbei immens wichtig. Mehr Dynamik erreicht man hier durch Verwendung eines kursiven Schnittes.

2. Um die Ecke gedacht!

Geometrische Schriften sind nach wie vor en vogue. Geradlinig, abstrakt, konstruiert ohne filigranen Schnick-Schnack. Vor allem im Zusammenhang mit Wissenschaft und Technik eingesetzt, versprühen sie einen Hauch Futurismus und Modernität. Zugegeben: für Fließtext eignen sie sich nur bedingt. Aber als illustratives Element oder bei der Logogestaltung finden geometrische Schriftsätze viele Einsatzmöglichkeiten.

3. Auf den Charakter kommt es an!

War das letzte Jahr noch geprägt von geradlinigen, vergleichsweise kühlen Schriftbildern rund um Helvetica und Co, so erleben Serifenschriften ein glamouröses Comeback. Mehr Charakter und Eigenständigkeit kommen so zum Ausdruck. Gepaart mit einem leichten Retrocharme der 70er und 80er Jahre.

4. Wie gemalt!

Handgeschriebenes war schon 2017 angesagt. Noch illustrativer wird es dieses Jahr mit Watercolor-Fonts. Verspielt und feminin wirken die Schriften, die den Anschein erwecken, sie wären mit einem Pinsel angefertigt. Mit der entsprechenden Farbgebung erreicht man noch mehr Individualität und Persönlichkeit.

5. Alles in Einem!

Im Web wird es spannend. Responsive ist nach wie vor das Schlagwort, wird aber zukünftig auch das Schriftbild betreffen. Sogenannte Variable Fonts lassen sich stufenlos von Dick nach Dünn und von Schmal nach Breit einsetzen und passen sich so automatisch jedem Format einer Webseite an. Bislang waren abwechslungsreiche Schriftbilder innerhalb einer Schriftfamilie nur über die verschiedenen Schriftschnitte möglich und damit letztendlich begrenzt. Durch die neue Technologie ergeben sich hier jetzt ungeahnte Möglichkeiten.

Virtual Reality. Schillernde Virtualität vs. reale Wirklichkeit.

15.01.2018

Computergames begeistern jedes Jahr Millionen von Spielern und sind auch der Renner bei unserem kreativen Nachwuchs in der Excite Werbeagentur Frankfurt. Dabei werden Computerspiele in 2D zunehmend von Virtual Reality Games ersetzt. Auf Spielemessen werden immer komplexere Anwendungen mit perfekten Illusionen vorgestellt. So können Gamer auf schwebenden Plattformen mit Avataren Frisbee spielen oder zu neuen, unbekannten Planeten reisen. Große Game-Blockbuster wie Fallout, Skyrym oder Doom sind inzwischen in 3D erhältlich. Interessant sind auch Spiele mit sogenannter Mixed Reality, wie von der Firma Magic Leap in Florida. Im eigenen Wohnzimmer gegen Aliens kämpfen oder eine Herde Blauwale beobachten? Mixed Reality macht’s möglich, Wasserfontäne inklusive. Die Ausstattung für VR-Equipment ist zwar noch teuer, aber mit um 1.000 Euro für echte Fans bereits erschwinglich.

Virtual Reality jenseits von Gaming

Aber nicht nur für Gamefreaks ist Virtual Reality faszinierend. 3D-Simulation wird in immer mehr Bereichen der Industrie und Wirtschaft genutzt, etwa um Arbeiter unterschiedlichster Berufe zu trainieren und auszubilden. Die Firma Imsimity im Schwarzwald beispielsweise entwickelt Lernsoftware für Feuerwehren und mit der App Lapster können Laboranten in Sachen Sicherheit geschult werden. Der Vorteil: potentielle Gefahrensituationen können nachgestellt, analysiert und zukünftig vermieden werden. Auch für Architekten und Inneneinrichter bietet sich mit VR eine spannende neue Perspektive zur Simulation von Häusern. Wie simulierte Inneneinrichtung funktionieren kann, zeigt z.B. IKEA mit seiner Place-App. Die virtuelle Technologie der Zukunft ermöglicht auch das bisher Undenkbare: eine Reise in die Vergangenheit. So lässt das Startup-Unternehmen TimeRide das Köln der Kaiserzeit digital wieder aufleben und lädt Fahrgäste zu einer virtuellen Straßenbahnfahrt durchs historische Köln ein.

Spannend für Medizin und Touristiker

Die Möglichkeiten, virtuelle oder weit entfernte Orte quasi direkt erfahrbar zu machen, sind riesig. Dadurch ist diese Technologie für die Tourismus-Branche besonders spannend. In der Reisebranche nutzen z.B. Bergführer VR, um anspruchsvolle Expeditionen vorzubereiten, Touristen können an unzugängliche Orte der Welt reisen.

Auch in der Medizin wird VR erfolgreich eingesetzt. Etwa in der Angsttherapie, bei posttraumatischen Belastungsstörungen oder der Anpassung von mechatronischen Körperprothesen. Medizinstudenten können per Virtual Reality in den menschlichen Körper reisen, um Krankheiten zu erkennen und komplizierte Operationen zu üben.

Virtual Storytelling – Werbung zum Mitspielen

Für Werbung und Marketing bietet VR ungeahnte Potentiale. Vor allem für Contenterstellung und Storytelling. War der Kunde bislang nur Beobachter, kann er nun direkt in virtuelle Welten eintauchen. Mit vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten. Auf YouTube entstehen immer mehr Videos im 360 Grad Modus. Für das Musical School of Rock wurde beispielsweise ein Musikvideo produziert, das den Zuschauer aktiv einbindet. Saturn verspricht bald virtuelles Shopping auf einem eigenen Planeten, der Autohersteller Cadillac virtuelles Probefahren.

Wird die Realität zur hässlichen Schwester?

Vielversprechende Aussichten, doch sehen Psychologen und Pädagogen auch Gefahren. Gamer berichten von einem positiven Rausch beim Gaming in schillernden, erlebnisreichen Welten mit intensiven Eindrücken. Im Vergleich dazu wirkt die reale Welt wie die hässliche Schwester: trist und grau, Katerstimmung kommt auf. Schlecht, wenn sich etwa gekaufte Produkte „in Echt“ dann auch nicht mehr so glamourös anfühlen wie beim virtuellen Einkauf. Möglicherweise ist dies die Herausforderung des Handels im virtuellen Marketing: Die Brücke zu schlagen zwischen schillernder Virtualität und realer Wirklichkeit.