W:O:A 2016 – I survived

18.08.2016

"Und? Gummistiefel dabei?" So begann mein erstes Gespräch auf dem Campingplatz in Wacken. Es war kurz nach fünf am Morgen und ich hatte gerade erst das Zelt aufgebaut. Zwei Wochen ist das nun her. Anlass genug, das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen. Schön war es. Anstrengend, aber schön. Nicht nur wegen der Musik. Es ist vielmehr die Gesamt-Atmosphäre, die das Phänomen Wacken zu einer unvergesslichen Erfahrung macht. Und natürlich die Menschen, denen man während der drei Tage begegnet. Ein unbeschreibliches Zusammengehörigkeitsgefühl von der ersten bis zur letzten Sekunde.

Klar, Wacken ist längst zur Marke geworden. Funk und Fernsehen sind vor Ort und berichten live, große Brauereien sind Mitsponsor des Festivals. Die Kommerzialisierung stört aber nur die Wenigsten. Die Akzeptanz der Marke und die Identifikation mit ihr ist enorm. Und nur zu gerne zeigt man seine Verbundenheit über die zahllosen Merchandise-Artikel. Kaum einer, der sich nicht das Original-Wacken-Shirt geleistet hat. Und das Festival-Bändchen bleibt natürlich am Handgelenk bis es von selbst abfällt. Aber was rede ich? Wacken sollte man mindestens einmal im Leben am eigenen Leib gefühlt haben. In diesem Sinne: See you in Wacken – Rain or Shine!

Wer mehr über das größte Metal-Festival der Welt erfahren möchte, dem empfehle ich eine (oder alle) der zahlreichen Dokumentationen – sehr spannend, nicht nur für Fans von Musik der härteren Sorte. Außerdem haben wir wieder eine Spotify-Playlist angelegt, mit (fast) allen Interpreten vom Festival. Da sollte für jeden was dabei sein. Gute Unterhaltung!

\m/